BjN-Naturisten-Blog 2022 - 2. Halbjahr




Tagesausflug zum Lausitzbad Hoyerswerda am 29.12.2022

Am Donnerstag den 29.12.2022 fand in den Weihnachtsferien, also wie in den „vor-Corona-Jahren“ endlich wieder unser Abschwimmen und Absaunen zum Jahresende im Lausitzbad Hoyerswerda statt. Hoyerswerda liegt im Norden Sachsens, direkt an der Landesgrenze zu Brandenburg.

Recht zeitig machten wir uns gegen 9 Uhr von Berlin aus auf die Reise dorthin. Nach einer kleinen Jugendwanderung um den angrenzenden Gondelteich und dem Auffüllen der Getränkevorräte beim Lebensmittel-Discounter betraten wir gegen 12 Uhr das Lausitzbad. Wir stellten schnell fest, dass auch viele andere Leute den Ferientag für einen Besuch nutzten.

Nachdem wir uns umgekleidet und geduscht hatten, betraten wir den Badebereich. Hier konnten wir erst einmal rutschen und springen, bis wir uns dann alle jeweils einen Schwimmreifen schnappten und das Erlebnisbad unsicher machten. Die große Flutwelle war auch bei diesem Besuch das absolute Highlight. So langsam bekamen wir Hunger und wollten in die Saunalandschaft.

Wir schnappten unsere Saunatücher und wechselten zur Sauna rüber. Hier konnte man sich ebenfalls etwas zum Essen bestellten. Nachdem alle gesättigt waren testeten wir eine Sauna nach der anderen durch, zuerst die Saunen mit den geringen Temperaturen und die Dampfsauna, später dann die heißeren Saunen. Natürlich immer mit Pausen zwischen den Saunagängen im Whirlpool oder dem beheiztem Außenbecken. In der Saunalandschaft waren wir diesmal länger als im Erlebnisbad. Später statteten wir dem Badebereich noch einmal einen Besuch ab, bis wir uns dann gegen 17 Uhr wieder auf den Heimweg machten. Diese 5 Stunden Erholung am Jahresende fanden alle super!


Gebirgswanderung in Rosenthal-Bielatal im Landkreis Sächsischen Schweiz - Osterzgebirge am 27.12.2022

Am Dienstag den 27. Dezember 2022 konnten wir endlich wieder eine Jahresabschlusswanderung in den Weihnachtsferien durchführen. In den Vorjahren war dies wegen der Pandemie leider nicht möglich. Wir suchten uns daher im Vorfeld ein ganz besonderes Wanderziel aus. Natürlich entschieden wir uns für die Sächsische Schweiz, genauer gesagt führte uns der Weg in die Gemeinde Rosenthal-Bielatal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge tief in den Süden Sachsens an die tschechische Grenze.

 

Gegen Mittag fanden wir einen zentral im Wandergebiet gelegenen Parkplatz. Von hier aus konnten wir in alle Richtungen starten. Zuallererst orientierten wir uns an der stehenden hölzernen Wanderkarte und folgten dann den Richtungsschildern zur "Johanniswacht".

Beim Aufstieg erkundeten wir das Gelände und fanden schnell geheimnisvolle Höhlen und interessante Gesteinsformationen von abgebrochenen Felsbrocken. Es war sehr beeindruckend und machte diese Jugendwanderung besonders, denn es gab hier nicht nur viel zu entdecken, sondern auch viel zu beklettern. Die "Johanniswacht" alleine wäre schon einen Ausflug wert, aber wir hatten ja an diesem Wandertag noch einiges vor.

Wir wanderten zurück zum Wanderparkplatz und weiter über eine kleine Brücke in ein anderes Waldgebiet. Hier konnten wir schon von unten riesige Felswände bestaunen. Wir wanderten entlang der Biela parallel den Weg entlang und auf Höhe des "Herkuleskopfes" den Berg hinauf. In der Mitte der Felsformationen machten wir auf einer Felsplatte eine erste Wanderrast mit heißem Tee und einem kleinen Snack.

Etwas später kletterten wir weiter nach oben und folgten in nördlicher Richtung dem Wanderweg, bis wir dann die „Kaiser-Wilhelm-Feste“ schon von weitem entdeckten. Hier trafen wir auf die meisten Wanderer, denn dies war für alle ein wichtiges Etappenziel.

Wie erkundeten das Felshaus und informierten uns über den Ursprung. Anschließend genossen wir den „Bielablick“ - von einer Aussichtsplattform ins Bielatal, bis wir dann weiter in Richtung „Enricovorsprung“ wanderten. Nach kurzer Zeit kehrten wir allerdings um, da es so langsam dunkel wurde und wir ja noch zwei andere Wanderziele auf dem Plan hatten.

Auf dem oberen Wanderweg, aber nah den Felsenvorsprüngen wanderten wir zurück. Das ein oder andere Mal hielten wir uns etwas länger auf und genossen die Aussicht oder sprangen von Fels zu Fels. Den Herkuleskopf und die Herkulessäulen erkundeten wir etwas genauer. Später erreichten wir den Kanzelstein mit seiner spektakulären Aussichtsplattform ins Tal.

Hier pausierten wir erneut, bis wir uns dann auf den Rückweg nach unten ins Tal machten und am späten Nachmittag die Heimfahrt antraten. Auf der Rückfahrt entdeckten wir den Rosenthaler Hochofen, den wir noch kurz besichtigten. Ein spektakulärer Wandertag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ging viel zu schnell zu Ende. Das Jahr endete genauso abenteuerlich, wie es begann.


Jugendwanderung & Erkundung der Rauener Berge, der Burg Storkow und in Bad Saarow am 03.12.2022

Am Samstag den 3. Dezember 2022 hatten wir uns auf den Weg in den Landkreis Oder-Spree im östlichen Brandenburg gemacht. Hier sind wir in den Rauener Bergen gewandert, haben in Storkow (Mark) die Burg erkundet und abschließend in Bad Saarow das Kunstwerk „Lebensfreunde“ besichtigt.

Die ehemalige Bergbaugemeinde Rauen in Brandenburg war unser erstes Tagesziel. Vom Ortskern Rauen startete unsere winterliche Jugendwanderung. In den letzten Nächten hatte es geschneit, was diese Jugendwanderung noch viel besonderer machte. Der Weg in die Rauener Berge (oder Rauenschen Berge) war schnell gefunden, an einem Naturdenkmal (Baum) vorbei und unter der Autobahnbrücke hindurch.

Wir folgten den Wanderwegen, entdeckten einen Elch am Wegesrand und steuerten die Markgrafensteine an. Auf einer Übersichtskarte stellten wir fest, dass wir bereits am „Steinernen Tisch“ vorbei gewandert sind und kehrten daher nochmal um. Der steinerne Tisch war schneebedeckt, trotzdem konnte man noch etwas Stein entdecken. Ein Hinweisschild verwies auf Theodor Fontane, welcher offenbar auf seiner Rundreise durch die Mark Brandenburg auch hier einen Zwischenstopp einlegte.

Nach kurzem Verweilen wanderten wir zurück zu den beiden Markgrafensteinen. Der kleine Markgrafenstein ist Deutschlands größter herumliegender Findling. Warum der kleine Stein der Größere ist, steht auf einer in der Nähe befindlichen Infotafel geschrieben. Neben der Infotafel steht eine ziemlich neue Wanderhütte, welche von einer Lehrlingsbrigade gebaut wurde und uns eine kleine Wanderrast ermöglichte. Wir sind anschließend weiter den Wanderwegen gefolgt und nahmen dann eine große Runde zum Startpunkt zurück.

Unser nächstes Ziel war die Mitte des 12. Jahrhunderts gebaute Burganlage im etwa 11 Kilometer entfernten Storkow (Mark). Hier war richtig was los, denn im Burghof und außen auf dem Burggelände fand ein mittelalterliches Fest statt. Außen war ein uns sehr bekanntes weißes Sahara-Zelt aufgebaut und die Leute waren ritterlich gekleidet. Man konnte Bogenschießen, sich mit der mittelalterlichen Handwerkskunst befassen oder einfach am Feuer stehen.

Auf dem Burghof gab es viele Imbissbuden, aufgebaut wie auf einem Marktplatz. Im Burggebäude konnte man sich handwerklich kreativ ausleben oder bereits hergestellte Dinge käuflich erwerben. Eine Ausstellung zur Burggeschichte und den umliegenden Landschaftsgebieten besuchten wir ebenso.

Nach einer deftigen Speise auf dem Burghof setzen wir unseren heutigen Wandertag mit dem dritten Ziel fort. Aus logistischen Gründen besuchten wir den Bahnhof Bad Saarow und erkundeten den Bahnhofsvorplatz, wo uns direkt das 1977 geschaffene Brunnen-Kunstwerk „Lebensfreunde“ des Bildhauers Hans Eickworth ins Auge fiel.

Vier nackte Naturisten (2 weiblich und 2 männlich), welche eine Schale gefüllt mit Schnee über sich tragen. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Bahnhofsgelände von Bad Saarow verließen wir Brandenburg und trafen am späten Nachmittag zurück in Berlin ein.


Das 13. Fahrtenbuch, erschienen am 26.11.2022.

Das 13. Fahrtenbuch ist mit insgesamt 80 Seiten erschienen. Es beinhaltet die Fahrtenberichte von 30.04. - 10.08.2022.

 

Es wurde zusammen mit der Kalenderkarte für 2023 und dem neuen BjN-Kugelschreiber verschickt. Neben den Fahrtenberichten und den ersten Tagen des Lagertagebuches der Sommerfahrt 2022 beinhaltet es einen Bericht zum Geburtstagsgeschenk von Bassalo, sowie einer Buchvorstellung.


Auf den Spuren von Otto Lilienthal auf dem Gollenberg im Naturpark Westhavelland am 06.11.2022

Am Sonntag den 6. November 2022 sind wir zum Gollenberg nach Stölln in den Naturpark Westhavelland (Brandenburg) gefahren. Wir waren wieder einmal auf den Spuren von Otto Lilienthal unterwegs, um diesmal seinen Übungsplatz und somit den ältesten Flugplatz der Welt zu erkunden. Außerdem wollten wir noch die dort gestrandete „Lady Agnes“ - ein Flugzeug der DDR-Fluggesellschaft „Interflug“ bestaunen.

Auf dem Parkplatz des Vereinshauses vom Otto-Lilienthal-Flugplatz Stölln/Rhinow stellten wir das BjN-Mobil ab und gingen direkt in Richtung Flugzeug. Es war wirklich sehr beeindruckend, dass im Jahr 1989 an diesem Platz gelandete Flugzeug aus der Nähe zu besichtigen. Es trägt den Namen der Frau von Otto Lilienthal. Nun dient es als Flugzeugmuseum und steht direkt neben einem kleinen Airport-Terminal.

Nachdem wir uns ausgiebig satt gesehen hatten, steuerten wir den Gollenberg an. Direkt am Fuße des Berges trafen wir auf einen Gedenkstein, welcher einem Mitarbeiter von Otto Lilienthal gewidmet ist. An diesem Standort beginnt der Rundwanderweg und führt nach oben auf dem Berg. Einige kleine Zwischenstationen mit Parkbänken bieten eine weite Aussicht auf die Landschaft. Den Gipfel vom Gollenberg hatten wir schnell erreicht und trafen auf das Otto-Lilienthal-Denkmal.  

An dieser Stelle übte er seine Flugversuche mit den in seiner Berliner Fabrik hergestellten Flughilfsmitteln. Ebenfalls auf dem Gipfel befindet sich ein Gedenkstein mit einer russischen Aufschrift. In der Zeit des kalten Krieges hatten sowjetische Truppen den Gollenberg zur Überwachung des Flugverkehres genutzt und da sie den Flugpionier ebenfalls verehrt hatten, hier ein Denkmal für ihn gesetzt.

Wir wanderten weiter und nahmen einen kleinen Abzweig nach unten, denn wir wollten auch die Absturzstelle Otto Lilienthals erkunden. Dort befindet sich eine Gedenkstätte mit einem Grabstein. Hier war Otto Lilienthal bei seinem letzten Flugversuch abgestürzt. Wir folgten einige Meter den Treppen den Berg hinunter, bis wir uns dann doch dazu entschieden umzukehren. Oben auf dem Berggipfel trafen wir wieder auf den ausgeschilderten Rundwanderweg.

Der Rundwanderweg teilte sich wenig später in einen kleinen und großen Rundweg. Wir folgten natürlich dem großen Rundweg und entdeckten nach einigen Minuten ein Feld mit einer Landebahn in der Mitte. Unmittelbar konnten wir den Start eines kleinen Flugzeuges beobachten und setzten anschließend unsere Jugendwanderung fort. Wenig später sahen wir in weiter Entfernung die Lady Agnes und wussten nun, dass wir den Gollenberg umrundet hatten.

Am Anfang der Wanderung fiel uns ein Richtungsschild mit der Aufschrift „Ikarusmosaik“ auf. Da wir noch ausreichend Zeit hatten, machten wir uns nun auf die Suche danach. Wir umwanderten den Gollenberg diesmal auf der anderen Seite und entdeckten erst einmal einen russischen Bunker und einen Wohnwagen mit russischer Aufschrift, beides stark von der Natur getarnt. Wir folgten weiter einem Wanderpfad und trafen erneut auf die Treppe von vorhin und wenig später auf das Ikarus-Mosaik. Nun hatten wir alle Sehenswürdigkeiten zusammen und wanderten zurück zum Parkplatz des Flugplatzes, wo wir nach einem kleinen Snack die Heimreise antraten.


Erkundung des Görlsdorfer Lennéparks und Jugendwanderung um die Peetziger Seen am 29.10.2022

Für Samstag den 29. Oktober 2022 hatten wir uns einiges vorgenommen. Wir sind in den Norden von Brandenburg gefahren, um in der Uckermark, angrenzend an das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Görlsdorfer Lennépark die Schlossruine zu erkunden und anschließend in Peetzig (Angermünde) um den Großen Peetzigsee und den Burgsee zu wandern. Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein, denn an der Windmühle in Greiffenberg waren wir ja auch noch.


Gegen Mittag trafen wir im uckermärkischen Görlsdorf ein und erkundeten zuallererst den Ortskern, bis wir dann anschließend zum Lennépark wanderten. Dieser war mit seinen einzelnen Sehenswürdigkeiten auf einer Hinweistafel übersichtlich ausgeschildert. Unser Ziel war natürlich die Schlossruine, die wir ausführlich erkundeten und deren Überreste gedanklich einsortierten.

Weitere Sehenswürdigkeiten besuchten wir danach, wie etwa die gegenüber dem Schloss stehende große Platane, die steinerne Brücke zum Gestüt und die kleine Parkbrücke zum Welseabsturz. Einige Zeit hielten wir uns dann noch an der Welse auf, bis wir zurück zum BjN-Mobil gingen.


Unsere nächsten Ziele befanden sich nur einige Minuten entfernt. Den ausgeschilderten Parkplatz des Strandbades Peetzigsee konnten wir aber nicht erreichen, da die Straße für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Da wir nicht schieben wollten, parkten wir in einer nicht weit entfernten Straße am Rand und machten uns auf den Weg zum Großen Peetzigsee, wo wir auf dem Weg dorthin den leeren Parkplatz begutachten konnten.

Am Strandbad wanderten wir linksherum, den Wanderweg in Richtung Süden folgend am See entlang. Es gab nur wenige Badebuchten, da der Uferstreifen ansonsten völlig naturbelassen war. Am südlichen Ende des Großen Peetzigsees entdeckten wir eine Wanderhütte und einen schönen Badestrand. Weiter südwestlich trafen wir auf den angrenzenden Burgsee. Hier war das Wandergebiet viel abenteuerlicher. Auf einem umgefallenen Baumstamm machten wir eine Pause. Plötzlich sind mitten im Wald zwei Mädchen auf ihren Pferden an uns vorbei galoppiert, damit hatte niemand von uns gerechnet.


Hinter dem Burgsee verlief der ausgeschilderte Wanderweg an einem Feld entlang und etwas später trafen wir auf einen Pferdehof. Nun wussten wir auch wo die Pferde herkamen. Dann endete der Wanderweg im Dorf Peetzig. Hier kannten wir uns wieder aus und fanden den Weg zurück zum BjN-Mobil. Etwas erschöpft aber zufrieden traten wir die Heimfahrt an.

In Greiffenberg mussten wir dann noch mal anhalten, denn wir hatten eine wunderschöne Windmühle gesichtet. Also bestiegen wir den Hügel, um uns die sogenannte Erdholländermühle von der Nähe anzuschauen. Anschließend sind wir dann aber wirklich zurück nach Berlin gefahren, wo wir alle vollzählig am frühen Samstagabend eintrafen.


Jugendwanderung um den Malchower See am 23.10.2022

Am Sonntag dem 23. Oktober 2022 sind wir im Ortsteil Hohenschönhausen des Berliner Stadtbezirkes Lichtenberg gewandert. Wir wollten den Malchower See umwandern und das nahe parkähnliche Umfeld erkunden. Im Ostseeviertel von Hohenschönhausen, genauer gesagt am Kletterfelsen "Monte Balkon", begann unsere Jugendwanderung um etwa 13 Uhr.

Am Pumpwerk zwischen den Feldern nach Weißensee und dem Schulkomplex, führte uns der Wanderweg in Richtung Malchow. Bereits nach einigen Metern auf dem Wanderweg merkten wir gar nicht mehr, dass man sich noch in einer Großstadt befindet. Kleine Zuflüsse und Brücken passierten wir, bis wir dann endlich auf den Malchower See vor dem Naturschutzgebiet Malchower Aue trafen.

Offenbar hatten viele andere Leute das gleiche Ziel, denn es war sehr viel los. Wir starteten die Rundwanderung entgegen dem Uhrzeigersinn und verließen den Malchower Teichweg in den Wald hinein. Hier wurde es dichter und abenteuerlicher, als auf der asphaltierten Straße nach Malchow. Umgefallene Bäume mussten überwunden werden, ebenso mutig musste man sein, als der Weg immer schmaler wurde und von Brennnesseln umwachsen war.

Wenig später trafen wir auf einen großen Grabstein eines jungen Kunstfliegers, welcher gerade einmal 21 Jahre lebte. Fast direkt daneben ist ein großer Baum als Naturdenkmal ausgeschildert. Wir wanderten weiter um den Malchower See herum. Der Wanderweg zog sich nun weiter weg vom See und endete am Kinderbauernhof des Grünen Campus Malchows.

Ein Stück den Weg zurück trafen wir auf eine Badestelle am Malchower See, die allerdings jetzt im Oktober niemand nutzen wollte. Das letzte Viertel war nun auch noch schnell geschafft und entlang der Theodor-Fontane-Schulen sind wir gegen 15 Uhr zurück am Startpunkt der heutigen Jugendwanderung eingetroffen.


Neue Unterseite zu den Themen-Jugendwanderungen und Spurensuchen am 15.10.2022 erstellt.

Die Themenwanderungen haben bei uns oft einen ideellen Schwerpunkt. Wir begeben uns bei der Spurensuche nach Personen oder entsprechenden Orten in die Vergangenheit zurück und tauchen in die Geschichte der Lebensreform, des Naturismus und der Jugendbewegung ab. Hierbei setzen wir uns mit der Geschichte und den Entstehungen der jeweiligen Bewegungen auseinander. Dies ist nicht nur spannend, sondert auch sehr lehrreich.


Jugendwanderung von der Steinmühle um den Grünower See im Müritz Nationalpark am 08.10.2022

Am Samstag den 8. Oktober 2022 sind wir wieder in den Norden gefahren, genauer gesagt zum Müritz Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Hier wollten wir um den Grünower See wandern und die weitere Umgebung erkunden. Gegen Mittag trafen wir am Parkplatz vor dem Jugendwaldheim Steinmühle ein.

Die Steinmühle ist seit 1996 das Bildungswerk des Müritz Nationalparks und lässt Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Lebensräume des Nationalparks unter realen Bedingungen erleben. An der Steinmühle starteten wir mit unserer Jugendwanderung rechtsherum, also entgegen dem Uhrzeigersinn um den Grünower See. Die Rundwanderung ist mit etwa 7 Kilometern angegeben und mit Hinweisschildern rundherum markiert.

Anfangs waren die ausgeschilderten Wanderwege eher mit Waldstraßen vergleichbar, aber nach kurzer Zeit wurden sie naturbelassener und somit für uns interessanter. Wir hielten immer mal wieder an den Buchten des Grünower Sees an, um etwa die Aussicht zu genießen oder auf in den See gefallene Bäume zu balancieren. Die Wanderwege wurden immer schmaler und mit Brennnesseln überwuchert, doch Wanderstöcke zum Freilegen der Wege vergleichbar wie mit einer Dschungelmachete, fanden wir dort schnell.

Am nördlichen Zipfel des Grünower Sees hörte der Wald auf und es wurde landwirtschaftlicher mit Wiesen und Feldern. Wir trafen auf einen kleinen Hügel, welcher genau zwischen der Nordspitze des Grünower Sees und dem Stubbenteich liegt. Hier war etwa die Hälfe der Strecke erreicht, also Grund genug für eine Wanderrast. Der Stubbenteich war stark mit Schilf bewachsen und sein Ufer naturbelassen, wodurch wir ihn nur von weiter Entfernung erkennen konnten.

Der Wanderweg wurde wieder breiter und führte uns in ein Waldstück hinein, immer weiter von den Seen entfernt. Der Waldwanderweg endete in einem kleinen Dorf mit dem Namen „Bergfeld“ im Ortsteil Carpin und führte uns nach wenigen Metern eine Feldstraße entlang. Nun kam noch einmal richtig die Sonne hinaus, obwohl für den Nachmittag eigentlich Regen angesagt war. Der Ausblick über die Felder war fantastisch und wer genau hinschaute, erkannte sogar den Grünower See am Horizont. Am Wegesrand konnten wir uns an Apfelbäumen und Beerensträuchern verpflegen.

Kurz vor dem Zielpunkt machten wir noch eine letzte Pause in der Wanderhütte „An den Hasseln“ und genossen den Ausblick von der Aussichtsplattform über die Felder. Das letzte Stück der Jugendwanderung ging recht flott. Hier hatte man nur die Schwierigkeit, schnell den heranrasenden Autos auszuweichen, da sich Wanderer, Radfahrer und Autos den Weg teilen mussten. Direkt nach der Ankunft am Parkplatz vor dem Jugendwaldheim Steinmühle machten wir uns auf den Heimweg.


FKK-Sauna-Therme in Bad Klosterlausnitz am 01.10.2022

Am Samstag den 1. Oktober 2022 sind wir zur Kristall-FKK-Saunatherme nach Bad Klosterlausnitz ins Bundesland Thüringen gefahren. Gleich am Morgen um 8 Uhr sind wir gestartet, damit sich der Aufenthalt wegen der langen An- & Abreise lohnt. Ab 12 Uhr ist die gesamte Sole-Therme und Saunalandschaft textilfrei zu nutzen. Vor 12 Uhr kann man sich aussuchen, ob nackt oder bekleidet.

Da wir noch vor 12 Uhr eintrafen, haben wir nach Abgabe unserer Gutscheine alle ein rosafarbenes Festivalband bekommen, um uns von den (bis 12 Uhr-) Textilern zu unterscheiden. Da niemand Lust hatte, sich bis um 12 Uhr etwas zum Baden anzuziehen, war die Unterscheidung auch so schon ganz klar erkennbar. Tatsächlich waren die Mehrheit der Thermen-Besucher bereits vorher nackt.

 

Nach einem kurzen Besuch in der Auskleidekabine und der Dusche betraten wir die Badelandschaft, wo unmittelbar das stündliche Wellenbad startete. Nach dem Erkunden aller Becken und Strudel gingen wir rüber in den Saunabereich und testeten sofort die erste Saunakabine. Danach gingen wir in das Aroma-Dampfbad und später in das 3%-ige Thermal-Solebecken. So wechselten wir im Tagesverlauf immer wieder hin und her, vom Badebereich zum Saunabereich.

 

Zwischen den Saunagängen nutzen wir die Solebecken für Entspannung und selbstverständlich auch den etwas versteckten Kneipp-Gang. Gegen Mittag besuchten wir das Thermen-Restaurant, wo es für uns regionales Essen (Thüringer Rostbrätl) gab. Besonders zu erwähnen sei noch das Thermal-Außensolebecken im Badebereich, wo man bei 12% Sole wie im Toten Meer an der Wasseroberfläche treiben kann oder das heilende Natronbecken bei 36 Grad Wassertemperatur.

Kristall-Sauna-Wellnesspark mit FKK-Soletherme in Bad Klosterlausnitz - www.Saunajugend.de
Kristall-Sauna-Wellnesspark mit FKK-Soletherme in Bad Klosterlausnitz - www.Saunajugend.de

Erkundung des Berliner Balkon und Jugendwanderung um die Kaulsdorfer Baggerseen am 25.09.2022

Am Sonntag den 25. September 2022 haben wir uns im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf getroffen, um den „Berliner Balkon“ zu erkunden und anschließend im Kaulsdorfer Landschaftsschutzgebiet die Baggerseen zu umwandern. Gegen Mittag starteten wir südlich des Berliner Balkons im Ortsteil Mahlsdorf. Als Berliner Balkon bezeichnet man den einzigartig in Berlin erkennbaren Höhenunterschied von der Barnim-Hochfläche zum Berliner Urstromtal.

Nach einer kurzen Erkundung des Aussichtspunktes mit seinem Panoramablick über die natürliche und unbebaute Landschaft machten wir uns auf den Weg in den Ortsteil Kaulsdorf zum Landschaftsschutzgebiet. Am nördlichen Teil des Habermannsees (FKK-Bereich) begann unsere Jugendwanderung um die etwa 1930 entstandenen drei Kaulsdorfer Baggerseen.

Der Habermannsee war recht gut von Hundebesitzern besucht. Badegäste gab es trotz des sonnigen Sonntages nicht, denn die Temperaturen waren schon sehr herbstlich. Wir umrundeten den Habermannsee über die mittige Halbinsel und wanderten weiter in Richtung Butzer See.


Über Wanderwege und Weidenflächen erreichten wir den Butzer See an der Westseite, da er auf der Südseite eingezäunt und somit die naturbelassene Landschaft vor Menschen geschützt ist. Am Beginn des Strandufers verließen wir den Weidenweg und wanderten im Sand weiter.

Entlang der nördlichen Uferbefestigung umrundeten wir ihn und waren fast wieder zurück am Berliner Urstromtal. Den Elsensee streiften wir nur kurz, da er eingezäunt und somit für uns nicht erreichbar war. Stattdessen machten wir uns auf den Rückweg zum Berliner Balkon.

Da unsere Jugendwanderung ziemlich schnell voran ging und wir daher noch viel Zeit hatten, erkundeten wir das nahe landschaftliche Umfeld des Berliner Balkons. Hier überraschte uns die angrenzende Freie Schule Mahlsdorf, da sie sich auf einer Fassadenseite mit einer großen Wandmalerei schmückt, die unserem Vereinslogo sehr ähnelt. Wir sind weiter den Wanderwegen gefolgt, bis wir keine Lust mehr hatten und sind dann zurück nach Hause gefahren.


Neue Unterseite zu den Lost-Place-Jugendwanderungen am 23.09.2022 erstellt.

Auf unseren zahlreichen Naturwanderungen treffen wir immer mal wieder auf verlassene Orte oder geheimnisvolle alte Gebäude. Durch den Verfall wirken sie besonders spannend und laden zu einer abenteuerlichen Erkundung ein. Es gibt oft viel zu entdecken und zu erahnen, wie es an diesem Lost-Place wohl früher war. Bei dieser Art der Jugendwanderung ist meist besondere Vorsicht und Achtsamkeit geboten und macht es somit noch viel Aufregender.

 

Es gibt aber auch komplette Gebäudekomplexe und Parkanlagen, die entweder frei zugänglich oder für den Tourismus hergerichtet wurden. Meist haben sie einen geschichtlichen Hintergrund oder waren in Adelsbesitz und sind daher besonders erhaltenswert.

Hier ist eine Übersicht:


Neue Web-Adresse: www.Jugendwandern.de

Wir sind ab sofort neben www.Jugendwanderung.de unter einer weiteren Web-Adresse erreichbar: www.Jugendwandern.de

 

Da die Jugendwanderungen ein wichtiger Schwerpunkt unseres Vereinslebens sind, wollen wir auf diesem Weg unsere Erreichbarkeit für neue Mitglieder steigern. Weitere Infos zu unseren Jugendwanderungen findet man hier: https://www.naturistenjugend.de/jugendwanderung/


Das Lagertagebuch der Sommerfahrt 05.08.-19.08.2022

Klicke auf das Banner für das Lagertagebuch der Sommerfahrt 2022.
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Internationales Treffen junger Naturisten in Hard/Fußach (Vorarlberg-Österreich) vom 19.08.-21.08.2022

Dany (European Naturist Youth Commitee / INF-FNI):

 

Hey zusammen,

nach dem Start in den nackten Sommer 2022 mit der Spring Rally an der Ostsee, möchten Dani und ich Euch herzlich zu einem selbst organisierten privaten Get-together einladen. Wir freuen uns mit Naturisten aus allen Nationen im Alter von 18-35 Jahre ein paar coole nackte Tage vom 19. bis 21.08.2022 am Bodensee zu verbringen. Gemeinsam wollen wir das öffentliche

 

FKK-Strandbad in Hard/Fußach (Österreich) am Bodensee

 

besuchen und am Abend – je nach Lust und Laune von Euch – das Party-Leben von Bregenz und Lindau erkunden. (Bei schlechtem Wetter geht es in eine der super schönen Thermen am Bodensee.) Im FKK-Strandbad können wir bei hoffentlich schönstem Wetter den Sommer hüllenlos bei dem ein oder anderen erfrischenden Drink genießen. Das FKK-Restaurant am Eingang des traumhaften und sehr großen FKK-Geländes bietet die Möglichkeit zur Verpflegung mit Eis, kalten und warmen Speisen. Diejenigen, die von Euch Lust auf eine BBQ-Party haben, werden aber auch nicht zu kurz kommen… denn auf dem weitläufigen Gelände gibt es einige BBQ-Stellen… 

  • Ziel: Bodensee, Hard/Fußach in Österreich
  • Datum: ab Freitagnachmittag 19.08. bis Sonntagnachmittag 21.08.2022
  • Treffpunkt: FKK-Strandbad, Im Böschen 43, 6971 Hard in Österreich

Weitere Infos findet ihr in der Einladung:

 

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