BjN-Naturisten-Blog 2021 - 2. Halbjahr




Tagesausflug zum Lausitzbad in Hoyerswerda

Leider muss der Tagesausflug am 29.12.2021 zum Lausitzbad in Hoyerswerda auch in diesem Jahr ausfallen, da sowohl das Erlebnisbad als auch die Saunalandschaft wegen Corona geschlossen sind.



Erkundung und Jugendwanderung im Biosphärenreservat Spreewald am 27.12.2021

Wegen der angekündigten Unwetterwarnung für Sachsen und Thüringen verabschiedeten wir uns ganz schnell von den heutigen Fahrtenzielen: Kuhstall und Himmelsleiter in der Sächsische Schweiz. Stattdessen haben wir kurzfristig umgeplant und den 27. Dezember 2021 für eine kleine Rundreise im Biosphärenreservat Spreewald im Süden Brandenburgs genutzt.

 

Mit -3 Grad war es zwar wärmer als an den Vortagen, aber immer noch nicht ausreichend genug, um sich lange Zeit draußen aufzuhalten. Daher suchten wir uns Etappenziele mit anschließenden Aufwärmphasen aus. Unser erstes Etappenziel war die beeindruckende Slawenburg in Raddusch. Ein etwa 7 Meter hohes Bauwerk, welches wie eine etwa tausend Jahre alte slawische Fluchtburg nachgebaut wurde.

Unser zweites Ziel war das unweit entfernte Gutshaus "Schloß Milkersdorf". Wir wanderten hier ein wenig durch den Ort, erkundeten das Schloss mit dem Schlossgarten, sowie das Gefallenen-Denkmal. Anschließend fuhren wir weiter nach Burg (Spreewald) zum Kur- & Sagenpark.

Der Eingang zum Kur- & Sagenpark befindet sich zwischen einer Gesundheits-Kita und einem außergewöhnlichen Restaurant, einer Kräuter-Mühle und der dahinterliegenden Kräuter-Scheune. Bereits am Anfang des Parks erwarteten uns Kobolde und andere Fabelwesen. Neben den jeweiligen Figuren sind Schilder mit Erklärungen und Geschichten angebracht.

Es war also nicht nur etwas zum Schauen und Staunen, sondern auch lehrreiches über diese sagenhaften Märchenfiguren & Fabelwesen. Im Park trafen wir auf Rehe, die uns aufgeregt beobachteten. Nach einem späten Mittagessen machten wir uns an diesem sonnigen aber kalten Montag auf den Rückweg nach Berlin.



Wenn Sie auf Amazon Schnäppchen jagen, können Sie dabei etwas Gutes tun: Kaufen Sie einfach über https://smile.amazon.de/ch/27-657-54460, oder über die Amazon-App mit aktivierter AmazonSmile-Funktion ein. Dadurch gibt AmazonSmile einen Teil des Betrages ohne Extrakosten für Sie an uns weiter. Vielen Dank!


Jugendwanderung im Nationalpark Harz am 11.12.2021

Am Winterbergtor im Ort Schierke (Sachsen-Anhalt) im Nationalpark Harz und unweit des Brockens startete unsere Jugendwanderung am 11. Dezember 2021 auf 640 Meter Höhe. Es war eine ganz besondere Wanderung, denn alles war eingeschneit und die Sonne strahlte hinunter.

Neben ausgiebigen Schneeballschlachten wanderten wir natürlich auch ein paar Kilometer. Zuallererst durch das Örtchen Schierke und durch ein größtenteils abgeholztes Waldgebiet über einen naturbelassenen Wanderpfad. Hier sah es richtig abenteuerlich aus und jede Menge zu erkunden und zu bespielen.

Später trafen wir auf einen Bahnübergang mit einer Ansammlung von Wanderern. Warum die sich dort so aufgeregt versammelten konnte man direkt lautstark hören, die Harzer Schmalspurbahn kreuzte sehr beeindruckend den Weg.

Wir wanderten weiter nördlich den Pfarrstieg hinauf. Hier wurde es immer winterlicher und dichter mit massig weißem Baumbewuchs. Wir wanderten teils durch schmale Baum-Tunnel und sammelten fantastische, winterliche Eindrücke.

An einer Weggabelung entdeckten wir im dichten Schneewald eher zufällig die Ahrensklint (den Adlerfels). Natürlich mussten wir ihn über die Stahltreppenleitern besteigen, aber mit aller größter Vorsicht und immer eng hintereinander. Denn auch der Fels war eingeschneit und daher rutschig. Von oben hatten wir einen spektakulären Ausblick auf Schierke und die angrenzende Landschaft.

Wir sind dann anschließend umgekehrt und wanderten die gleiche Wegstrecke zurück. In dem abgeholzten Waldgebiet hielten wir uns erwartungsgemäß wieder länger auf. Kurz vor der Ortschaft entdeckten wir die Vaupelsklippe, an der wir auf dem Hinweg unbemerkt vorbeigewandert sind. Nach einen weiteren kleinen Snack fuhren wir zufrieden nach Berlin zurück.


Jahreskalender 2022, erschienen am 10.12.2021

Auch für das Jahr 2022 haben wir einen Jahreskalender angefertigt. Der Kalender spiegelt die unvergessenen Momente der Fahrten des Vorjahres wieder. Auf jedem Monatsblatt wird ein ca. 1 Jahr altes Foto als Erinnerung an vergangene Fahrten abgebildet. Bedingt durch die Corona-Pandemie haben wir die Lockdown-Monate durch andere Fahrten ergänzt.


Jugendwanderung und Erkundung der Timmenroder Teufelsmauer im Harz am 27.11.2021

Am Samstag den 27. November 2021 stand eine Gebirgswanderung an der Timmenroder Teufelsmauer im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) im Fahrtenprogramm. Wir starteten diese Jugendwanderung im Ort Timmenrode, wo uns direkt am Parkplatz eine Hinweistafel mit der Sage über die Teufelsmauer mit dem folgenden Text erwartete:

 

„Vor Urzeiten, als Gott und Teufel die Erde unter sich aufteilten, wurde zwischen beiden vereinbart, dass dem Teufel all das Land gehören sollte, welches er in einer Nacht bis zum ersten Hahnenschrei mit einer Mauer umbauen konnte. In jener Nacht, als der Teufel sein Bauwerk begann, war nun aber eine alte Frau aus Timmenrode unterwegs, die auf dem Markt einen Hahn verkaufen wollte. In der Dunkelheit stolperte sie, der Hahn erschrak sich dabei und begann zu krähen. Der Teufel hörte dies und dachte, dass seine Zeit schon um sei und riss vor lauter Wut die Teufelsmauer wieder ein. Die Reste sind bis auf den heutigen Tag stehen geblieben.“

Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Ort und dem angrenzenden Feld erreichten wir die ersten Gesteinsformationen mit dem Namen „Kucksburg“. Hier konnte man nicht so viel klettern, aber umso mehr den Ausblick ins Tal und in den Ort bestaunen. Anschließend gingen wir den Fels hinab in einen Wald. Unterhalb des Berges entdeckten wir einen riesengroßen Spalt durch den Fels und einen Lagerfeuerplatz.

Wir gingen tiefer in den Wald hinein und konnten 2 Rehe beobachten, welche wiederum uns beobachteten. Danach folgte eine Wiese und der Blick auf einen Sandberg. Hier waren eine Schaukel und eine Baumstammtreppe montiert, die wir natürlich gleich einmal ausprobieren mussten.

 

Weiter bergauf trafen wir auf komische Felssteine mit Löchern, Rillen und Höhlen. Das sollte wohl schon der Orakelfelsen sein? Nach einem wunderschönen Ausblick in Richtung zurück, wanderten wir wieder in ein kleines Waldstück hinab.

Am Fuße des Wanderweges trafen wir auf eine Obstbaumwiese und konnten einen weiteren Felsberg sichten. Also ging es wieder hinauf über den teils felsigen Waldboden. An der Spitze wurden die Felsbrocken großer und luden uns zum klettern, sowie zum hin und her springen ein. Hier legten wir eine Wanderrast ein und hatten dabei einem spektakulären Ausblick auf das Tal.

Dann ging unsere Jugendwanderung weiter zum nächsten Zielpunkt, den man von dort aus bereits durch die Bäume erahnen konnte - das Hamburger Wappen - und näherten uns dieser wunderschönen Kulisse. Hier trafen wir auf zahlreiche Menschen, da dieser Punkt der Teufelsmauer gern und viel von Wandertouristen besucht wird. Unterhalb des Hamburger Wappen entdeckten wir ein großes Felsentor (Teufelsloch), ein paar Felshöhlen (Kuhställe) und ein paar Hinweisschilder zu diesem Wanderziel.

In der einsetzenden Nachmittagssonne erklommen wir den Fels. Wir konnten hinauf bis zwischen den einzelnen Zinnen klettern und den Blick hinab auf den Platz mit dem Teufelsloch und den Kuhställen bestaunen. Hier war allerdings Konzentration und etwas Geschick gefragt, denn es war eng und steil. Danach wanderten wir weiter den Wanderpfad entlang und trafen noch auf eine etwas kleinere Version des Hamburger Wappen. Hier legten wir erneut eine Wanderpause ein und wanderten anschließend an einem holzigen Teufel vorbei, zurück zum Startpunkt.


Jugendwanderung in der Schorfheide und Erkundung des Lost-Place Waldhof Carinhall am 14.11.2021

Unser Ausflug am Sonntag den 14. November 2021 in die Brandenburger Schorfheide wurde zu einer Mischung aus einer Waldwanderung und der Erkundung eines Lost-Place. Wir starteten unsere Jugendwanderung am Wachhaus der ehemaligen Toranlage des Waldhofes Carinhall in nordöstliche Richtung. Wir überquerten die Wucker und wanderten einen weiteren Kilometer über Waldwege.

Dann entschlossen wir uns dazu umzukehren, um noch den Waldhof Carinhall und den Großdöllner See zu erkunden. Eine Stunde später erreichten wir die Hinweistafel von Carinhall, welche uns den geschichtsträchtigen Ort beschrieb. Etwas weiter in den Wald hinein konnten wir von dem Waldhof nur noch wenige Überreste vorfinden. Ein ehemaliger Bunker wurde zu einem geschützten Fledermausquartier umfunktioniert.

Endlich erreichten wir auch den Großdöllner See, an dem wir einige Zeit verweilten. Das klare Wasser würde uns normaler Weise zum Baden einladen, allerdings war es herbstlich kalt und windig. Wir wanderten am See entlang zu einer kleinen Landzunge. Hier spielten wir etwas und kehrten anschließend zum Startpunkt zurück.


Jugendwanderung im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land um den Dagowsee am 07.11.2021

Am Sonntag den 7. November 2021 waren wir ganz im Norden Brandenburgs, im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land unterwegs. In Dagow-Neuglobsow startete unsere Jugendwanderung in Richtung des Großen Stechlinsees. Bereits im Ort gab es eine Menge interessanter Dinge zu erkunden. Angefangen von dem Teerschwelerhandwerk, über ein paar lustige Kunstwerke, bis hin zu den Spuren von Theodor Fontane.

Am Stechlinsee hielten wir uns ein paar Minuten auf, bis wir dann weiter über die Ferienlagerwiese zum Naturschutzgebiet des Dagowsees wanderten. Der Dagowsee ist von Moor- und Feuchtwaldflächen umgeben und darf daher nur auf den Wanderwegen umrundet werden. Das taten wir dann auch und wurden von weiteren lustigen Skulpturen und lehrreichen Informationstafeln am Rande des Weges unterhalten.

Nach etwa 3,5 Kilometern trafen wir wieder im Ort Dagow-Neuglobsow ein. Vor der dortigen Begegnungsstätte hatte man bereits einen Grill aufgestellt. Wir nutzten dies um unseren Mittagshunger zu stillen und machten uns anschließend auf die Heimreise. Genau passend zur Abfahrt setzte dann der Regen ein. Da haben wir wohl noch einmal Glück gehabt!


Unterstütze uns mit deinen Weihnachtseinkäufen!

Wenn du in den nächsten Tagen und Wochen online etwas einkaufst, kannst du uns dabei unterstützen - ohne selbst mehr zu bezahlen!

So funktioniert es:

  1. Starte deinen Einkauf auf unserem Vereinsprofil auf Gooding: https://www.gooding.de/bund-junger-naturisten-bjn-e-v-54208
  2. Kaufe in einem der über 1.800 Shops ganz normal ein.
  3. Nach deinem Kauf erhalten wir eine Prämie des Shops - du musst nichts weiter tun!

Vielen Dank für deine Hilfe!


Informationen und Tipps zur Saunanutzung

Mit dem Ende der Sommerzeit beginnt die Saunazeit! Doch was genau ist eine Sauna und wie benutzt man sie? Was gibt es zu beachten und wann sollte man in eine Sauna gehen?

Die wichtigsten Fragen haben wir hier zusammengefasst:

Klicke auf das Banner!
Klicke auf das Banner!

Das 10. Fahrtenbuch, erschienen am 11.10.2021

Das zehnte Fahrtenbuch ist mit insgesamt 88 Seiten erschienen. Es beinhaltet die Fahrtenberichte vom 15.05. - 06.08.2021.

 

Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Lagertagebuch der Sommerfahrt 2021 nach Kroatien auf 50 Seiten. 

Fahrtenbuch 10  -  Bund junger Naturisten (BjN) e. V.
Fahrtenbuch 10 - Bund junger Naturisten (BjN) e. V.


Wir sind unter einer weiteren Web-Adresse erreichbar:

www.Naturistenjugend.de


Erkundung der Burgruine Hohnstein am 09.10.2021

Am Samstag den 9. Oktober 2021 sind wir nach Thüringen gefahren, um dort im Naturpark Südharz zu wandern und die Burgruine Hohnstein zu erkunden. Die lange Anfahrt in den Norden Thüringens und gleichzeitig in den Süden des Harzes verbrachten wir mit dem Abenteuer-Hörspiel „In 80 Tagen um die Welt“ nach einem Roman von Jules Verne.

Wir starteten unsere Jugendwanderung am Fußes des Schloßberges, auf dem die Burg Hohnstein bereits seit dem Jahr 1120 steht. Der Weg hinauf war nicht unüberwindbar und relativ schnell geschafft. Ganz wie im Mittelalter durchquerten wir die eindrucksvollen Burgtore der Burgbefestigung. Ein Gasthof, ein großer Brunnen und eine Aussichtsplattform erwarteten uns als Erstes.

Dann ging es durch das eigentliche Burgtor in Richtung des Burghofes. Direkt am Eingang war der Kerker, wo man hinab auf ein angekettetes Skelett schauen konnte. Da diese Burganlage viele Jahre nicht bewirtschaftet wurde, hatte man wohl auch die Verpflegung des Gefangenen vergessen? Vom Burghof aus, hatte man einen tollen Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

 

Wir erkundeten alle Bereiche ausführlich und versetzten uns gedanklich in die Zeit zurück, als es dort noch bewohnt war. Unsere Ziele waren auch der Burgturm, den man über eine neuartige Treppenanlage besteigen konnte und der Burggarten, welcher nur noch aus einer Wiese bestand.

Als wir alles restlos erkundet hatten, verließen wir die Burganlage und wanderten noch einige Kilometer im direkten Umfeld der Burgruine. Auf der Rückfahrt sprachen wir über das Erlebte und verbrachten die übrige Zeit mit Wortspielen oder etwa einem Nachmittagsschlaf, bis wir dann am frühen Abend wieder in Berlin eintrafen.


Erkundung der Hansestadt Anklam und auf den Spuren des deutschen Flugpioniers Otto Lilienthal am 18.09.2021

Am Samstag den 18. September 2021 machten wir eine Stadterkundung der Hansestadt Anklam in Mecklenburg-Vorpommern und begaben uns auf die Spuren des ersten deutschen Flugpioniers Otto Lilienthal. Wir starteten unsere Erkundung direkt am Anklamer Hafen und der Peene.

 

Wir machten uns direkt auf den Weg in das historische Stadtzentrum von Anklam und stießen gar nicht weit entfernt auf das riesige „Otto-Lilienthal-Denkmal“. Es wird nicht seine letzte Spur am heutigen Tag sein, denn Anklam ist der Geburtsort von Lilienthal und somit fühlt sich die Hansestadt mit seinem Flugpionier sehr verbunden.

Berliner Lilienthal-Denkmal
Berliner Lilienthal-Denkmal

 

Etwas später erreichten wir den Stadtkern mit seinem großen Marktplatz, einem Brunnen in der Mitte und mit Sicht auf die Nikolaikirche, in der Otto Lilienthal am 25.06.1848 getauft wurde. Auf einem Schriftzug des Marktplatzbodens konnten wir ebenfalls etwas von Otto Lilienthal finden.

 

Wir sind dann weiter in Richtung Stadtpark gewandert. Hier entdeckten wir am Eingang des Parks den Anklamer Pulverturm, der als ein Teil der ehemalige Stadtbefestigungsanlage genutzt wurde, später als Gefangenenturm diente und in seiner Zeit von 1860-1874 auch von Otto Lilienthal als Sternwarte genutzt wurde.

Im Anklamer Stadtpark entdeckten wir ein Gefallenen-Mahnmal, eine Wasserstelle mit einem spuckenden Frosch, einen Reetdach-Pavillon und ein größeres Tiergehege an dem wir einige Minuten zum Streicheln Pause machten. Am Ententeich stand ein Gefallenen-Denkmal mit einem Löwen darauf.

 

Weiter durchkämmten wir den Stadtpark und entdeckten am Ausgang das nächste Wahrzeichen, das Anklamer Steintor. Das Steintor diente als Stadtgefängnis und später als „Heimatmuseum Otto Lilienthal“. Wir setzten unsere Stadterkundung fort und trafen auf dem Weg zum Otto-Lilienthal-Museum auf eine riesige Wandbespannung zum 170. Geburtstags des Flugpioniers im Jahr 2018 und eine große Zuckerschnecke in der Mitte eines Kreisverkehrs. 

Nach dem Otto-Lilienthal-Museum wanderten wir wieder zurück, am Anklamer Bahnhof vorbei zum Hafen und weiter zur Peene Fußgängerbrücke. Auf der anderen Seite der Peene, dem ehemalig schwedischen Ortsteil „Peendamm“ entdeckten wir die 1728 erbaute niederländische Peendamm-Mühle, welche bis 1920 noch in Betrieb war.

 

Nachdem wir auch diesen historischen Ortsteil erkundet hatten, machten wir an der Peene-Fußgängerbrücke Pause, spielten auf den dort befindlichen Geräten und wanderten noch einmal kurz in Richtung Altstadt, um am Standpunkt des Geburtshauses von Otto-Lilienthal unsere heutige Stadterkundung und Spurensuche zu beenden. Am Parkplatz haben wir abschließend unser selbstgemachtes Erdbeereis verspeist, bis wir uns dann wenig später auf die Heimreise nach Berlin machten.


Jugendwanderung im Brandenburger Briesetal des Naturparks Barnim am 05.09.2021

Am vergangenen Sonntag den 05. September 2021 waren wir wieder in der Natur unterwegs. Unsere Jugendwanderung startete an der Waldschule Briesetal im Naturpark Barnim, nördlich von Berlin. Parallel zur Briese wanderten wir in den Erlenbruch-Wald hinein und bestaunten das ein oder andere Biotop entlang des Wanderweges. Wir stießen auf mehrere Informationstafeln, deren Inhalt auf die Waldbewohner wie Biber und Wildschwein hinwiesen.

Natürlich wurden umgestürzte Bäume zum balancieren und durch Biber gebaute Dämme für eine Mutprobe genutzt. Der schattige Wald machte das Wandern erträglich, wodurch wir auch zeitlich gut voran kamen. An der Hubertusbrücke machten wir eine kleine Pause, die allerdings wirklich nur sehr kurz war. Etwas später erreichten wir die Quelle des Seitenarms der Briese.

Briesetal im Naturpark Barnim - www.Jugendwanderung.de
Briesetal im Naturpark Barnim - www.Jugendwanderung.de

Wir setzten unsere Jugendwanderung fort und erreichten nach etwa 4 Kilometern Wegstrecke das Zwischenziel, die 1880 erbaute Schlagbrücke. Hier überquerten wir die Briese und wanderten auf der gegenüber liegenden Seite zurück. Den auf der Wegstrecke liegenden Naturlehrpfad saugten wir thematisch in uns auf. Erneut erreichten wir die Hubertusbrücke und machten selbstverständlich wieder eine Wanderrast.

Das letzte Stück bis zu Zielpunkt, der Waldschule Briesetal verging wie im Flug. Warum? Ganz einfach, weil dort auf die Teilnehmer der Jugendwanderung das angetaute Vanilleeis mit Himbeeren wartete. Neben den vielen vertilgten Süßigkeiten war das Eis eine wunderbare Erfrischung am Ende der lehrreichen Sonntagswanderung.


Jugendwanderung im Waldgebiet "Brodaer Holz" am Tollensesee (Müritz Nationalpark)  am 28.08.2021

Für den 28.08.2021 stand im Müritz-Nationalpark (Mecklenburg-Vorpommern) am Tollensesee nahe Neubrandenburg eine Jugendwanderung mit Badespaß in unserem Fahrtenprogramm. Ebenso stand aber im Wetterbericht für diesen Samstag ein sehr bewölkter Tag mit Regen an. Doch das letztere fand so nicht statt, denn es blieb trocken und öfters drängte die Sonne die Wolken beiseite.

Am Wanderparkplatz „Belvedere“ starteten wir unsere Jugendwanderung und folgten dem Jahn-Wanderweg entlang des Tollensesees. Hier erwartete uns bereits nach einigen Minuten der Waldwanderung ein beeindruckendes Bauwerk in einem großzügig angelegten „Garten“. Wir wanderten weiter entlang der grünen Route, wo wir nach einigen Kilometern in Richtung des Waldgebietes „Brodaer Holz“ abbogen. Eigentlich wollten wir weiter geradeaus zum Naturstrand Buchort“, allerdings luden uns die Temperaturen nicht wirklich für diesen Programmpunkt ein.

Im Waldgebiet „Brodaer Holz“ erklommen wir über 152 Stufen den Krähenberg auf dem ein Felsbrocken, der Jahnstein ruht. Auf dem Felsstein stehen folgende Sätze eingraviert: „Hier schuf Jahn das deutsche Turnen. An dieser Stelle bildete er zuerst deutsche Jugend. 1802 – 1804“.

Tatsächlich begann Johann-Friedrich-Ludwig-Christoph-Jahn, besser bekannt als „Turnvater Jahn“ bei seinem Aufenthalt in Neubrandenburg von 1802-1804 seine „Turner-Karriere“. Hier führte er 100 Jahre vor Beginn der deutschen Jugendbewegung im „Brodaer HolzJugendwanderungen mit sportlichen Elementen durch. Im Sommer meist in knapper Bekleidung und an der frischen Luft trainierte er mit einer „Schar an Knaben“ (männlichen Schülern) oberer Klassen mit Elementen der Körpergesundung und Lebensreform. Seine Ziele waren allerdings nicht die Jugendarbeit, sondern die Stärkung der Körper für die Ziele der nationalen Verteidigung. Diese Impulse waren maßgeblich für die durch ihn eingeleitete Geburtsstunde der deutschen Turnbewegung um 1811 in Berlin.

Wir nutzten dieses Etappenziel für eine Wanderrast mit einer leckeren Tasse Tee und Müsliriegeln. Im weiteren Verlauf benutzten wir etwas kleinere Wanderwege oder wanderten querfeldein, da die ausgeschilderten Wanderrouten auf befahrenden Straßen endeten oder teils asphaltiert waren. Nach einigen Kilometern durch das Brodaer Holz, befanden wir uns wieder zurück am Fledermaus-Haus unweit des Aussichtspunktes. Das Waldrestaurant Jacobi hatte leider schon seit 1945 geschlossen, worüber uns ein Schild im Wald informierte. Am Wanderparkplatz pausierten wir erneut und stärkten uns am dort befindlichen Imbiss. Anschließend traten wir die Heimreise an.


Protokoll der 5. Bundesversammlung

Liebe Mitglieder,

das Protokoll der 5. Bundesversammlung findet ihr bei den Downloads im Mitgliederbereich:


Buchtipp: "Luki Luna und sein neues Leben"

weitere Infos:



Sommerfahrt 2021 zum Naturisten-Feriendorf "Solaris" in Istrien / Kroatien vom 22.07.-06.08.2021

Klicke auf das Banner für das Lagertagebuch der Sommerfahrt 2021 nach Kroatien.
Klicke auf das Banner für das Lagertagebuch der Sommerfahrt 2021 nach Kroatien.