Liebe Leser,

bitte beachtet, dass wir auf der Homepage nicht vollständig über unsere Aktivitäten berichten möchten. Wir wollen aber Interessenten einen kleinen Einblick in unser Bundeslebens ermöglichen und Platz für überbündische Berichte bieten.

 

Zum Schutz unserer jugendlichen Mitglieder versuchen wir möglichst auf personalisierte Fotos zu verzichten. Daher finden personalisierte und naturistische Aufnahmen ihren Platz nur in unserer Bundeszeitschrift: "Fahrtenbuch", anstatt öffentlich auf der Homepage.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis!


Die letzten Meldungen:


Jugendwanderung & Erkundung der Rauener Berge, der Burg Storkow und in Bad Saarow am 03.12.2022

Am Samstag den 3. Dezember 2022 hatten wir uns auf den Weg in den Landkreis Oder-Spree im östlichen Brandenburg gemacht. Hier sind wir in den Rauener Bergen gewandert, haben in Storkow (Mark) die Burg erkundet und abschließend in Bad Saarow das Kunstwerk „Lebensfreunde“ besichtigt.

Die ehemalige Bergbaugemeinde Rauen in Brandenburg war unser erstes Tagesziel. Vom Ortskern Rauen startete unsere winterliche Jugendwanderung. In den letzten Nächten hatte es geschneit, was diese Jugendwanderung noch viel besonderer machte. Der Weg in die Rauener Berge (oder Rauenschen Berge) war schnell gefunden, an einem Naturdenkmal (Baum) vorbei und unter der Autobahnbrücke hindurch.

Wir folgten den Wanderwegen, entdeckten einen Elch am Wegesrand und steuerten die Markgrafensteine an. Auf einer Übersichtskarte stellten wir fest, dass wir bereits am „Steinernen Tisch“ vorbei gewandert sind und kehrten daher nochmal um. Der steinerne Tisch war schneebedeckt, trotzdem konnte man noch etwas Stein entdecken. Ein Hinweisschild verwies auf Theodor Fontane, welcher offenbar auf seiner Rundreise durch die Mark Brandenburg auch hier einen Zwischenstopp einlegte.

Nach kurzem Verweilen wanderten wir zurück zu den beiden Markgrafensteinen. Der kleine Markgrafenstein ist Deutschlands größter herumliegender Findling. Warum der kleine Stein der Größere ist, steht auf einer in der Nähe befindlichen Infotafel geschrieben. Neben der Infotafel steht eine ziemlich neue Wanderhütte, welche von einer Lehrlingsbrigade gebaut wurde und uns eine kleine Wanderrast ermöglichte. Wir sind anschließend weiter den Wanderwegen gefolgt und nahmen dann eine große Runde zum Startpunkt zurück.

Unser nächstes Ziel war die Mitte des 12. Jahrhunderts gebaute Burganlage im etwa 11 Kilometer entfernten Storkow (Mark). Hier war richtig was los, denn im Burghof und außen auf dem Burggelände fand ein mittelalterliches Fest statt. Außen war ein uns sehr bekanntes weißes Sahara-Zelt aufgebaut und die Leute waren ritterlich gekleidet. Man konnte Bogenschießen, sich mit der mittelalterlichen Handwerkskunst befassen oder einfach am Feuer stehen.

Auf dem Burghof gab es viele Imbissbuden, aufgebaut wie auf einem Marktplatz. Im Burggebäude konnte man sich handwerklich kreativ ausleben oder bereits hergestellte Dinge käuflich erwerben. Eine Ausstellung zur Burggeschichte und den umliegenden Landschaftsgebieten besuchten wir ebenso.

Nach einer deftigen Speise auf dem Burghof setzen wir unseren heutigen Wandertag mit dem dritten Ziel fort. Aus logistischen Gründen besuchten wir den Bahnhof Bad Saarow und erkundeten den Bahnhofsvorplatz, wo uns direkt das 1977 geschaffene Brunnen-Kunstwerk „Lebensfreunde“ des Bildhauers Hans Eickworth ins Auge fiel.

Vier nackte Naturisten (2 weiblich und 2 männlich), welche eine Schale gefüllt mit Schnee über sich tragen. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Bahnhofsgelände von Bad Saarow verließen wir Brandenburg und trafen am späten Nachmittag zurück in Berlin ein.


Das 13. Fahrtenbuch, erschienen am 26.11.2022.

Das 13. Fahrtenbuch ist mit insgesamt 80 Seiten erschienen. Es beinhaltet die Fahrtenberichte von 30.04. - 10.08.2022.

 

Es wurde zusammen mit der Kalenderkarte für 2023 und dem neuen BjN-Kugelschreiber verschickt. Neben den Fahrtenberichten und den ersten Tagen des Lagertagebuches der Sommerfahrt 2022 beinhaltet es einen Bericht zum Geburtstagsgeschenk von Bassalo, sowie einer Buchvorstellung.


Bitte unterstütze uns mit deinen Weihnachtseinkäufen!

Über das Portal www.gooding.de kannst du "Bund junger Naturisten (BjN) e.V." mit deinen Online-Einkäufen unterstützen. Du selbst bezahlt dabei keinen Cent extra, die Prämie zahlen die teilnehmenden Shops!

 

So funktioniert es:

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Vielen Dank für deine Hilfe!


Auf den Spuren von Otto Lilienthal auf dem Gollenberg im Naturpark Westhavelland am 06.11.2022

Am Sonntag den 6. November 2022 sind wir zum Gollenberg nach Stölln in den Naturpark Westhavelland (Brandenburg) gefahren. Wir waren wieder einmal auf den Spuren von Otto Lilienthal unterwegs, um diesmal seinen Übungsplatz und somit den ältesten Flugplatz der Welt zu erkunden. Außerdem wollten wir noch die dort gestrandete „Lady Agnes“ - ein Flugzeug der DDR-Fluggesellschaft „Interflug“ bestaunen.

Auf dem Parkplatz des Vereinshauses vom Otto-Lilienthal-Flugplatz Stölln/Rhinow stellten wir das BjN-Mobil ab und gingen direkt in Richtung Flugzeug. Es war wirklich sehr beeindruckend, dass im Jahr 1989 an diesem Platz gelandete Flugzeug aus der Nähe zu besichtigen. Es trägt den Namen der Frau von Otto Lilienthal. Nun dient es als Flugzeugmuseum und steht direkt neben einem kleinen Airport-Terminal.

Nachdem wir uns ausgiebig satt gesehen hatten, steuerten wir den Gollenberg an. Direkt am Fuße des Berges trafen wir auf einen Gedenkstein, welcher einem Mitarbeiter von Otto Lilienthal gewidmet ist. An diesem Standort beginnt der Rundwanderweg und führt nach oben auf dem Berg. Einige kleine Zwischenstationen mit Parkbänken bieten eine weite Aussicht auf die Landschaft. Den Gipfel vom Gollenberg hatten wir schnell erreicht und trafen auf das Otto-Lilienthal-Denkmal.  

An dieser Stelle übte er seine Flugversuche mit den in seiner Berliner Fabrik hergestellten Flughilfsmitteln. Ebenfalls auf dem Gipfel befindet sich ein Gedenkstein mit einer russischen Aufschrift. In der Zeit des kalten Krieges hatten sowjetische Truppen den Gollenberg zur Überwachung des Flugverkehres genutzt und da sie den Flugpionier ebenfalls verehrt hatten, hier ein Denkmal für ihn gesetzt.

Wir wanderten weiter und nahmen einen kleinen Abzweig nach unten, denn wir wollten auch die Absturzstelle Otto Lilienthals erkunden. Dort befindet sich eine Gedenkstätte mit einem Grabstein. Hier war Otto Lilienthal bei seinem letzten Flugversuch abgestürzt. Wir folgten einige Meter den Treppen den Berg hinunter, bis wir uns dann doch dazu entschieden umzukehren. Oben auf dem Berggipfel trafen wir wieder auf den ausgeschilderten Rundwanderweg.

Der Rundwanderweg teilte sich wenig später in einen kleinen und großen Rundweg. Wir folgten natürlich dem großen Rundweg und entdeckten nach einigen Minuten ein Feld mit einer Landebahn in der Mitte. Unmittelbar konnten wir den Start eines kleinen Flugzeuges beobachten und setzten anschließend unsere Jugendwanderung fort. Wenig später sahen wir in weiter Entfernung die Lady Agnes und wussten nun, dass wir den Gollenberg umrundet hatten.

Am Anfang der Wanderung fiel uns ein Richtungsschild mit der Aufschrift „Ikarusmosaik“ auf. Da wir noch ausreichend Zeit hatten, machten wir uns nun auf die Suche danach. Wir umwanderten den Gollenberg diesmal auf der anderen Seite und entdeckten erst einmal einen russischen Bunker und einen Wohnwagen mit russischer Aufschrift, beides stark von der Natur getarnt. Wir folgten weiter einem Wanderpfad und trafen erneut auf die Treppe von vorhin und wenig später auf das Ikarus-Mosaik. Nun hatten wir alle Sehenswürdigkeiten zusammen und wanderten zurück zum Parkplatz des Flugplatzes, wo wir nach einem kleinen Snack die Heimreise antraten.


Erkundung des Görlsdorfer Lennéparks und Jugendwanderung um die Peetziger Seen am 29.10.2022

Für Samstag den 29. Oktober 2022 hatten wir uns einiges vorgenommen. Wir sind in den Norden von Brandenburg gefahren, um in der Uckermark, angrenzend an das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Görlsdorfer Lennépark die Schlossruine zu erkunden und anschließend in Peetzig (Angermünde) um den Großen Peetzigsee und den Burgsee zu wandern. Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein, denn an der Windmühle in Greiffenberg waren wir ja auch noch.


Gegen Mittag trafen wir im uckermärkischen Görlsdorf ein und erkundeten zuallererst den Ortskern, bis wir dann anschließend zum Lennépark wanderten. Dieser war mit seinen einzelnen Sehenswürdigkeiten auf einer Hinweistafel übersichtlich ausgeschildert. Unser Ziel war natürlich die Schlossruine, die wir ausführlich erkundeten und deren Überreste gedanklich einsortierten.

Weitere Sehenswürdigkeiten besuchten wir danach, wie etwa die gegenüber dem Schloss stehende große Platane, die steinerne Brücke zum Gestüt und die kleine Parkbrücke zum Welseabsturz. Einige Zeit hielten wir uns dann noch an der Welse auf, bis wir zurück zum BjN-Mobil gingen.


Unsere nächsten Ziele befanden sich nur einige Minuten entfernt. Den ausgeschilderten Parkplatz des Strandbades Peetzigsee konnten wir aber nicht erreichen, da die Straße für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Da wir nicht schieben wollten, parkten wir in einer nicht weit entfernten Straße am Rand und machten uns auf den Weg zum Großen Peetzigsee, wo wir auf dem Weg dorthin den leeren Parkplatz begutachten konnten.

Am Strandbad wanderten wir linksherum, den Wanderweg in Richtung Süden folgend am See entlang. Es gab nur wenige Badebuchten, da der Uferstreifen ansonsten völlig naturbelassen war. Am südlichen Ende des Großen Peetzigsees entdeckten wir eine Wanderhütte und einen schönen Badestrand. Weiter südwestlich trafen wir auf den angrenzenden Burgsee. Hier war das Wandergebiet viel abenteuerlicher. Auf einem umgefallenen Baumstamm machten wir eine Pause. Plötzlich sind mitten im Wald zwei Mädchen auf ihren Pferden an uns vorbei galoppiert, damit hatte niemand von uns gerechnet.


Hinter dem Burgsee verlief der ausgeschilderte Wanderweg an einem Feld entlang und etwas später trafen wir auf einen Pferdehof. Nun wussten wir auch wo die Pferde herkamen. Dann endete der Wanderweg im Dorf Peetzig. Hier kannten wir uns wieder aus und fanden den Weg zurück zum BjN-Mobil. Etwas erschöpft aber zufrieden traten wir die Heimfahrt an.

In Greiffenberg mussten wir dann noch mal anhalten, denn wir hatten eine wunderschöne Windmühle gesichtet. Also bestiegen wir den Hügel, um uns die sogenannte Erdholländermühle von der Nähe anzuschauen. Anschließend sind wir dann aber wirklich zurück nach Berlin gefahren, wo wir alle vollzählig am frühen Samstagabend eintrafen.



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