Liebe Leser,

bitte beachtet, dass wir auf der Homepage nicht vollständig über unsere Aktivitäten berichten möchten. Wir wollen aber Interessenten einen kleinen Einblick in unser Bundeslebens ermöglichen und Platz für überbündische Berichte bieten.

 

Zum Schutz unserer jugendlichen Mitglieder versuchen wir möglichst auf personalisierte Fotos zu verzichten. Daher finden personalisierte und naturistische Aufnahmen ihren Platz nur in unserer Bundeszeitschrift: "Fahrtenbuch", anstatt öffentlich auf der Homepage.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis!


Die letzten Meldungen:


Das 13. Fahrtenbuch, erschienen am 26.11.2022.

Das 13. Fahrtenbuch ist mit insgesamt 80 Seiten erschienen. Es beinhaltet die Fahrtenberichte von 30.04. - 10.08.2022.

 

Es wurde zusammen mit der Kalenderkarte für 2023 und dem neuen BjN-Kugelschreiber verschickt. Neben den Fahrtenberichten und den ersten Tagen des Lagertagebuches der Sommerfahrt 2022 beinhaltet es einen Bericht zum Geburtstagsgeschenk von Bassalo, sowie einer Buchvorstellung.


Bitte unterstütze uns mit deinen Weihnachtseinkäufen!

Über das Portal www.gooding.de kannst du "Bund junger Naturisten (BjN) e.V." mit deinen Online-Einkäufen unterstützen. Du selbst bezahlt dabei keinen Cent extra, die Prämie zahlen die teilnehmenden Shops!

 

So funktioniert es:

  1. Wähle unser Vereinsprofil auf Gooding aus: https://www.gooding.de/bund-junger-naturisten-bjn-e-v-54208
  2. Suche dir einen der über 2.000 Shops aus und kaufe ganz normal ein.
  3. Nach deinem Kauf erhalten wir eine Prämie des Shops - du musst nichts weiter tun!

Vielen Dank für deine Hilfe!


Auf den Spuren von Otto Lilienthal auf dem Gollenberg im Naturpark Westhavelland am 06.11.2022

Am Sonntag den 6. November 2022 sind wir zum Gollenberg nach Stölln in den Naturpark Westhavelland (Brandenburg) gefahren. Wir waren wieder einmal auf den Spuren von Otto Lilienthal unterwegs, um diesmal seinen Übungsplatz und somit den ältesten Flugplatz der Welt zu erkunden. Außerdem wollten wir noch die dort gestrandete „Lady Agnes“ - ein Flugzeug der DDR-Fluggesellschaft „Interflug“ bestaunen.

Auf dem Parkplatz des Vereinshauses vom Otto-Lilienthal-Flugplatz Stölln/Rhinow stellten wir das BjN-Mobil ab und gingen direkt in Richtung Flugzeug. Es war wirklich sehr beeindruckend, dass im Jahr 1989 an diesem Platz gelandete Flugzeug aus der Nähe zu besichtigen. Es trägt den Namen der Frau von Otto Lilienthal. Nun dient es als Flugzeugmuseum und steht direkt neben einem kleinen Airport-Terminal.

Nachdem wir uns ausgiebig satt gesehen hatten, steuerten wir den Gollenberg an. Direkt am Fuße des Berges trafen wir auf einen Gedenkstein, welcher einem Mitarbeiter von Otto Lilienthal gewidmet ist. An diesem Standort beginnt der Rundwanderweg und führt nach oben auf dem Berg. Einige kleine Zwischenstationen mit Parkbänken bieten eine weite Aussicht auf die Landschaft. Den Gipfel vom Gollenberg hatten wir schnell erreicht und trafen auf das Otto-Lilienthal-Denkmal.  

An dieser Stelle übte er seine Flugversuche mit den in seiner Berliner Fabrik hergestellten Flughilfsmitteln. Ebenfalls auf dem Gipfel befindet sich ein Gedenkstein mit einer russischen Aufschrift. In der Zeit des kalten Krieges hatten sowjetische Truppen den Gollenberg zur Überwachung des Flugverkehres genutzt und da sie den Flugpionier ebenfalls verehrt hatten, hier ein Denkmal für ihn gesetzt.

Wir wanderten weiter und nahmen einen kleinen Abzweig nach unten, denn wir wollten auch die Absturzstelle Otto Lilienthals erkunden. Dort befindet sich eine Gedenkstätte mit einem Grabstein. Hier war Otto Lilienthal bei seinem letzten Flugversuch abgestürzt. Wir folgten einige Meter den Treppen den Berg hinunter, bis wir uns dann doch dazu entschieden umzukehren. Oben auf dem Berggipfel trafen wir wieder auf den ausgeschilderten Rundwanderweg.

Der Rundwanderweg teilte sich wenig später in einen kleinen und großen Rundweg. Wir folgten natürlich dem großen Rundweg und entdeckten nach einigen Minuten ein Feld mit einer Landebahn in der Mitte. Unmittelbar konnten wir den Start eines kleinen Flugzeuges beobachten und setzten anschließend unsere Jugendwanderung fort. Wenig später sahen wir in weiter Entfernung die Lady Agnes und wussten nun, dass wir den Gollenberg umrundet hatten.

Am Anfang der Wanderung fiel uns ein Richtungsschild mit der Aufschrift „Ikarusmosaik“ auf. Da wir noch ausreichend Zeit hatten, machten wir uns nun auf die Suche danach. Wir umwanderten den Gollenberg diesmal auf der anderen Seite und entdeckten erst einmal einen russischen Bunker und einen Wohnwagen mit russischer Aufschrift, beides stark von der Natur getarnt. Wir folgten weiter einem Wanderpfad und trafen erneut auf die Treppe von vorhin und wenig später auf das Ikarus-Mosaik. Nun hatten wir alle Sehenswürdigkeiten zusammen und wanderten zurück zum Parkplatz des Flugplatzes, wo wir nach einem kleinen Snack die Heimreise antraten.


Erkundung des Görlsdorfer Lennéparks und Jugendwanderung um die Peetziger Seen am 29.10.2022

Für Samstag den 29. Oktober 2022 hatten wir uns einiges vorgenommen. Wir sind in den Norden von Brandenburg gefahren, um in der Uckermark, angrenzend an das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Görlsdorfer Lennépark die Schlossruine zu erkunden und anschließend in Peetzig (Angermünde) um den Großen Peetzigsee und den Burgsee zu wandern. Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein, denn an der Windmühle in Greiffenberg waren wir ja auch noch.


Gegen Mittag trafen wir im uckermärkischen Görlsdorf ein und erkundeten zuallererst den Ortskern, bis wir dann anschließend zum Lennépark wanderten. Dieser war mit seinen einzelnen Sehenswürdigkeiten auf einer Hinweistafel übersichtlich ausgeschildert. Unser Ziel war natürlich die Schlossruine, die wir ausführlich erkundeten und deren Überreste gedanklich einsortierten.

Weitere Sehenswürdigkeiten besuchten wir danach, wie etwa die gegenüber dem Schloss stehende große Platane, die steinerne Brücke zum Gestüt und die kleine Parkbrücke zum Welseabsturz. Einige Zeit hielten wir uns dann noch an der Welse auf, bis wir zurück zum BjN-Mobil gingen.


Unsere nächsten Ziele befanden sich nur einige Minuten entfernt. Den ausgeschilderten Parkplatz des Strandbades Peetzigsee konnten wir aber nicht erreichen, da die Straße für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Da wir nicht schieben wollten, parkten wir in einer nicht weit entfernten Straße am Rand und machten uns auf den Weg zum Großen Peetzigsee, wo wir auf dem Weg dorthin den leeren Parkplatz begutachten konnten.

Am Strandbad wanderten wir linksherum, den Wanderweg in Richtung Süden folgend am See entlang. Es gab nur wenige Badebuchten, da der Uferstreifen ansonsten völlig naturbelassen war. Am südlichen Ende des Großen Peetzigsees entdeckten wir eine Wanderhütte und einen schönen Badestrand. Weiter südwestlich trafen wir auf den angrenzenden Burgsee. Hier war das Wandergebiet viel abenteuerlicher. Auf einem umgefallenen Baumstamm machten wir eine Pause. Plötzlich sind mitten im Wald zwei Mädchen auf ihren Pferden an uns vorbei galoppiert, damit hatte niemand von uns gerechnet.


Hinter dem Burgsee verlief der ausgeschilderte Wanderweg an einem Feld entlang und etwas später trafen wir auf einen Pferdehof. Nun wussten wir auch wo die Pferde herkamen. Dann endete der Wanderweg im Dorf Peetzig. Hier kannten wir uns wieder aus und fanden den Weg zurück zum BjN-Mobil. Etwas erschöpft aber zufrieden traten wir die Heimfahrt an.

In Greiffenberg mussten wir dann noch mal anhalten, denn wir hatten eine wunderschöne Windmühle gesichtet. Also bestiegen wir den Hügel, um uns die sogenannte Erdholländermühle von der Nähe anzuschauen. Anschließend sind wir dann aber wirklich zurück nach Berlin gefahren, wo wir alle vollzählig am frühen Samstagabend eintrafen.


Jugendwanderung um den Malchower See am 23.10.2022

Am Sonntag dem 23. Oktober 2022 sind wir im Ortsteil Hohenschönhausen des Berliner Stadtbezirkes Lichtenberg gewandert. Wir wollten den Malchower See umwandern und das nahe parkähnliche Umfeld erkunden. Im Ostseeviertel von Hohenschönhausen, genauer gesagt am Kletterfelsen "Monte Balkon", begann unsere Jugendwanderung um etwa 13 Uhr.

Am Pumpwerk zwischen den Feldern nach Weißensee und dem Schulkomplex, führte uns der Wanderweg in Richtung Malchow. Bereits nach einigen Metern auf dem Wanderweg merkten wir gar nicht mehr, dass man sich noch in einer Großstadt befindet. Kleine Zuflüsse und Brücken passierten wir, bis wir dann endlich auf den Malchower See vor dem Naturschutzgebiet Malchower Aue trafen.

Offenbar hatten viele andere Leute das gleiche Ziel, denn es war sehr viel los. Wir starteten die Rundwanderung entgegen dem Uhrzeigersinn und verließen den Malchower Teichweg in den Wald hinein. Hier wurde es dichter und abenteuerlicher, als auf der asphaltierten Straße nach Malchow. Umgefallene Bäume mussten überwunden werden, ebenso mutig musste man sein, als der Weg immer schmaler wurde und von Brennnesseln umwachsen war.

Wenig später trafen wir auf einen großen Grabstein eines jungen Kunstfliegers, welcher gerade einmal 21 Jahre lebte. Fast direkt daneben ist ein großer Baum als Naturdenkmal ausgeschildert. Wir wanderten weiter um den Malchower See herum. Der Wanderweg zog sich nun weiter weg vom See und endete am Kinderbauernhof des Grünen Campus Malchows.

Ein Stück den Weg zurück trafen wir auf eine Badestelle am Malchower See, die allerdings jetzt im Oktober niemand nutzen wollte. Das letzte Viertel war nun auch noch schnell geschafft und entlang der Theodor-Fontane-Schulen sind wir gegen 15 Uhr zurück am Startpunkt der heutigen Jugendwanderung eingetroffen.



Weiterlesen in den Jahres-Archiven:

Klicke auf das Banner für eine Übersicht des Blog-Archivs.
Klicke auf das Banner für eine Übersicht des Blog-Archivs.